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Was bei der Patientenverfügung berücksichtigt werden muss

Da eine Patientenverfügung keine einfach Sache ist, gibt es auch hierfür Tipps, die berücksichtigt werden sollten. Nur so kann der Betroffene davon ausgehen, dass seine individuellen Wünsche auch dann berücksichtigt werden, wenn er nicht mehr in der Lage ist, sie selbst zu äußern. Eine Patientenverfügung lässt sich in jeder Lebensphase, in jedem Alter verfassen. Schließlich kann es immer passieren, dass eine Krankheit ausbricht oder es zu einem Unfall kommt. So etwas lässt sich nicht planen. Stattdessen lohnt es sich, sich vorab einige Gedanken zum Thema zu machen und vorhandene Hinweise zu berücksichtigen.

Was sollte in der Patientenverfügung stehen?

Aus der Patientenverfügung geht in erster Linie hervor, wer im Notfall für den Patienten Entscheidungen treffen darf. Oft ist das der Ehepartner, aber wie verhält es sich bei Paaren, die unverheiratet zusammenleben? Oder was ist, wenn der Ehepartner sich nicht zutraut, diese Verantwortung zu übernehmen? Auch ein Freund, ein weiteres Familienmitglied oder eine externe Vertrauensperson können da einspringen. Wichtig ist, dass man mit demjenigen dieselben Werte teilt, was lebenserhaltende Maßnahmen, medizinische Versorgung und dergleichen angeht. Damit kommen wir zum zweiten wichtigen Punkt: was genau soll in der Patientenverfügung festgehalten werden? Wie sind die eigenen Einstellungen, was erhofft man sich im Notfall? Wie würde man für sich selbst entscheiden? Es ist sehr wichtig, sich über diese Themen umfangreich zu informieren, online, in Bibliotheken, über die Kirche oder humanistische Vereine, je nach dem, wo man seinen Ansprechpartner sieht.

Was passiert mit der Vollmacht?

Eine Patientenverfügung ist rechtlich verbindlich, daher sollten beim Verfassen bekannte Hinweise berücksichtigt werden. Wer unsicher ist, kann sich damit an einen Notar mit entsprechenden Kompetenzen wenden, etwa an den Notar Neie (http://notar-neie.de/). Der weiß nämlich, wie eine rechtlich gültige Patienverfügung aussehen muss und achtet darauf, dass die Betroffene Person kein entscheidendes Detail vergisst. Wichtig ist es auch, die Patientenverfügung alle paar Jahre zu überdenken, da sich die eigenen Einstellungen mit zunehmender Lebenserfahrung oder aufgrund ausbrechender Erkrankungen verändern können. Wer alle Tipps zum Thema berücksichtigt, hat einen Grundlage gelegt, um im Notfall die Hilfe zu bekommen, die er möchte.

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